28.06.2012

Mit seinen Gedanken die Welt verbessern

Vor einigen Tagen bin ich im Internet auf eine Serie von Bildern gestossen die mich sofort fasziniert hat. Es handelt sich um die Arbeit vom japanischen Wissenschaftler, Masaru Emoto. Herr Emoto erforschte den Einfluss von nicht physischen Ereignissen auf die molekulare Struktur von Wasser. Er bereitete eine Reihe von Experimenten vor, wo mentale Stimuli auf Wasser angewandt wurden. Anschliessend photographierte er dieses Wasser mit einem Dunkelfeldmikroskop.
Zuerst nahm er ganz normales Wasser aus dem Fujiwara Dam. Sie können das Resultat im unten stehenden Bild oben links sehen. Das gleiche Wasser wurde anschliessend einem Zen-budistischen Mönch gegeben, welcher dieses Wasser segnete. Das Bild oben rechts ist das unglaubliche Resultat dieses Experiments.

Von Gedanken beeinflusstes Wasser

In einem weiteren Experiment klebte Herr Emoto ein Wort auf eine Flasche mit destiliertem Wasser. Eine Person nahm anschliessend diese Flasche und versuchte dieses Wort innerlich zu wiederspiegeln. Das Wasser wurde im Anschluss photographiert. In den Bildern der unteren Reihe (Bild oben) werden die Resultate dargestellt. Von links nach rechts die Wörter: "Danke", "Du machst mich krank - ich werde dich umbringen", "Liebe und Dankbarkeit".

Aus den Experimenten von Herrn Emoto kann man schliessen, dass Gedanken im Stande sind die molekulare Struktur von Wasser zu beeinflussen. Die Resultate sind beeindruckend, vor allem weil diese so gut sichtbar sind.

Wenn wir bedenken dass unser Körper zu einem Grossteil aus Wasser besteht, so muss man sich fragen welchen Einfluss unsere Gedanken auf unseren und andere Körper haben kann? Wie beeinflusst unsere innere Einstellung unser Umfeld, was wir essen und trinken, andere Menschen, unser eigenes Leben?

Gedanken der Liebe und der Dankbarkeit machen aus normalem Wasser etwas schönes. Für mich ist klar, dass meine Gedanken nicht nur die Struktur von Wasser beeinflussen. Ich kann die Macht meiner Gedanken nur erahnen. Doch ich bin mir sicher, dass diese ein enormes Potential hat. Mutlipliziert man die Macht der Gedanken aller Menschen miteinander, so entsteht eine Kraft die vieles auf dieser Welt verändern könnte.      

19.06.2012

Die Schule von morgen

Bis zum 19. Jahrhundert blieb die Schule das Privileg von ein paar Auserkorenen. Erst ab Mitte des 19. Jahrhundert entwickelte sich das Schulsystem. Meistens erfolgen solche Veränderungen nicht willkürlich und das ist auch hier der Fall. Bis am Ende des 18. Jahrhunderts waren die meisten Personen Bauern oder Soldaten. Mit der industriellen Revolution gab es plötzlich neue Jobs, neue Organisationen und neue Anforderungen an die Arbeiter. Zum Bau des Eisenbahnnetzes, das sich über tausende Kilometer erstreckte, war es schlicht nicht mehr möglich alle Befehle direkt den Mitarbeitern mündlich zu übergeben. Es entstanden schriftliche Befehle und Kommunikationssysteme um diese zu übermitteln (Telegrafen). Damit dieses neuartige System funktionieren konnte bedingte es, dass die Mitarbeiter diese schriftlichen Befehle lesen konnten. Es entstand so ein wirtschaftliches Bedürfnis die Arbeiter auszubilden.
Bildquelle: www.sf.tv


Die Schule wurde so aufgebaut wie die Organisation der neuen industriellen Betrieben, nämlich hierarchisch und autoritär. Die Lerninhalte wurde von der Wirtschaft und der Politik definiert und über die Lehrer den Schülern vermittelt. Das Ziel der Schule war es nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch die Kinder zu disziplinierten Arbeitern zu erziehen, die ohne viel Fragen zu stellen ihre Arbeit verrichteten. Obwohl die Schule seit diesen Zeiten viele Änderungen und Anpassungen durchmachte, bleibt das Grundprinzip des Schulsystems bis heute noch gleich. Dies ist nicht unproblematisch.


Die Schule ist zu wenig anpassungsfähig
In einer Welt die sich immer schneller wandelt, kann das aktuelle Schulsystem schlicht nicht mithalten. Die Lerninhalte passen sich wegen der hierarchischen Organisation nur sehr träge an. Auch arbeitet die Schule noch immer mit Schulbücher die vielleicht alle 10 Jahre erneuert werden. So lernen Kinder das in der Schweiz 6.5 Millionen Leute leben obwohl man auf Wikiepdia nachlesen kann, dass es bereits 7.8 Millionen sind. Die Wissenschaft besteht aus Paradigmen, oder tragende Meinungen, die sich ständig abwechseln. Die Wahrheit von heute in einem wissenschaftlichen Bereich entspricht nicht der Wahrheit von morgen. Da die Lerninhalte vorgegeben sind, kann die Schule nicht mit Paradigmenwechsel umgehen und mehrere Meinungen akzeptieren.


Die Schule erfüllt nicht mehr die Bedürfnisse der Wirtschaft
Bei den meisten Jobs werden folgende Eigenschaften erwünscht: Dynamik, Kreativität, Teamfähigkeit, unternehmerisches Denken, kommunikative Fähigkeiten oder Flexibilität. Das Schulsystem fördert die wenigsten dieser Eigenschaften.

Die Schule erfüllt die Bedürfnisse der Kinder nur bedingt
Kinder kommunizieren Tag täglich über die verschiedensten Kanäle. Sie erhalten Neuigkeiten im Sekundentakt und sind verbunden mit Personen die quer über dem Globus verteilt sind. Sie verstehen die neuen Technologien weit besser als ihre Eltern und Lehrer. In der Schule lernen sie jedoch meistens noch was und wie ihre Eltern lernten. Kommunikation unter den Schülern ist eher unerwünscht. Die Schüler sehen den Sinn oft nicht mehr Daten und Fakten zu lernen die sie in Sekunden auf dem Internet finden könnten. Zudem fällt es ihnen schwer ein einziges vordefiniertes Berufsschema auszuwählen, wo es doch so viele Möglichkeiten gäbe.

Aus diesen Gründen ist es eine Notwendigkeit das Schulsystem neu zu erfinden.

Die Schule von Morgen
Sie wird die Kreativität fördern indem sie weder die Lerninhalte noch die Methoden vorschreibt. Sie wird kommunikativ indem die Schüler selber die Materie erforschen und mit den Anderen teilen. Sie wird dynamisch indem Sie sich von Kursbücher verabschiedet und sich auf die laufende Entwicklung des Wissens der Internetgemeinschaft stützt. Sie wird frei von Ideologien indem mehrere Meinungen existieren dürfen. Sie wird sich vom Konkurrenzdruck abwenden um einen neuen Weg vorzuzeigen, wo ein Miteinander bessere Resultate erzielt als ein "jeder gegen jeden".

Bildquelle: 1.bp.blogspot.com


Um dies zu erreichen braucht es ein fundamentales Umdenken was die Schule und deren Organisation betrifft. In meinen Augen wird die Schule den Megatrends unserer Entwicklung folgen müssen. Sie wird sich  demokratisieren  müssen, indem sie das Monopol der Lerninhalte aufgeben werden muss. Sie wird sich horizontal ausrichten müssen, indem sich die Rolle der Lehrperson verändert; gleich wie sich die Rolle der Schüler von passiven zu aktiven Akteuren verändern wird.

Kreativität ist der Ursprung unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Desto mehr Vorgaben existieren, desto mehr wird die Kreativität eingeschränkt. Im aktuellen Schulsystem wird so viel vorgegeben, dass die Kreativität jedes einzelnen sich kaum entwickeln kann. Kreativität ist wiederum gefragt um das Schulsystem zu erneuern. Vielleicht sollten unsere Kinder selbst ihre Schule neu erfinden!

18.06.2012

Die Mathematik der Natur

In letzter Zeit habe ich viel über Marketing und Design gelesen, weil ich für meine Arbeit immer öfter gestalterisch aktiv sein muss. Als Neuling in dieser Branche stiess ich auf einen Begriff der mich angesprochen hat. Es handelt sich um den goldenen Schnitt. Der goldene Schnitt kommt zur Anwendung in Design, Fotografie, Architektur, usw. und definiert das Verhältnis geometrischer Formen damit diese für das menschliche Auge harmonisch wirken.


Der goldene Schnitt

Auf den meisten Foto- und Videokameras gibt es zum Beispiel eine Funktion die es ermöglicht Gitternetzlinien auf den Bildschirm des Geräts zu zeichnen. Einfachheithalber wird das Bild in 3 Bereiche aufgeteilt wo A = 2 x B (siehe Bild: der goldene Schnitt). Wird das Bild in jede Richtung (links > rechts, rechts > links, oben > unten, unten > oben) so geteilt, erhält man dieses Gitternetz. Indem das Objekt das man aufnehmen möchte auf einem Knoten dieser Linien platziert wird, bildet man einen goldenen Schnitt nach. So erscheint das Bild harmonischer und natürlicher. Ein guter Typ für alle Hobby-Photographen!

Ich fragte mich wieso ein solch aufgenommenes Bild auf uns harmonischer wirkt, und machte mich auf die Suche. Die Antwort ist relativ einfach und extrem erstaunlich. Dieses Verhältnis ist die mathematische Formel der Natur! Das exakte Verhältnis des goldenen Schnitts beruht auf der Teilung von A durch B = 1.618. Gemäss meinen Quellen findet man diese Relation überall in der Natur; zum Beispiel bei der Distanz zwischen den Zweigen eines Baums. Im Verhältnis der Spiralengrösse eines Schneckenhauses, usw.

Unser Körper ein Abbild der mathematischen Formel der Natur

Das kann ich nicht glauben. Ich nehme das Messband hervor. Ich messe zuerst meinen Fuss. Dieser ist 25.7 cm lang. Dann messe ich die Distanz zwischen Fuss und Knie was 42 cm ergibt. Das Verhältnis ist 42 / 25.7 = 1.67. Ok, nicht weit weg von 1.618. Ich brauche ein zweites Beispiel. Meine Hand misst 18.7 cm. Von meinem Handgelenk zum Ellbogen messe ich 30 cm. Das Verhältnis hier ist 30 / 18.7 = 1.604. Das reicht mir noch nicht. So messe ich die Distanz vom Bauchnabel bis zur Fusssohle (112 cm) und anschliessend meine Körpergrösse (182 cm). Dieses Verhältnis beträgt 182 / 112 = 1.625. Ich glaube langsam daran. Noch eine Messung zur Absicherung. Gesichtsbreite = 15 cm; Gesichtshöhe = 24 cm. Das Verhältnis meines Gesichts 24/15 = 1.6. Ok ich bin überzeugt. Mein Körper ist nach diesem Verhältnis vermessen. 

Der goldene Schnitt findet man überall in der Natur und auch in den Errungenschaften der Menschen. Da unser Auge an dieses Verhältnis gewöhnt ist, setzten sich Gestaltungen in diesen Massen auch überall durch:

  • Die Bauten von Le Corbusier
  • In den Gemälden von Da Vinci
  • Die griechischen Tempel auf der Akropolis
  • Stradivardi Geigen
  • Breitbildfernsehen 16/9 = 1.77
  • Computerbildschirme 16/10 = 1.6
  • Kinofilmformat 5/3 = 1.66 

Quelle: Wikipedia



16.06.2012

Die Schattenseite des Geldsystems

Geld regiert die Welt! Oder besser gesagt: die Personen die Geld haben regieren die Welt!

Eine Eigenschaft des Geldes ist vielen gar nicht bekannt: Geld ist magnetisch!
Geld zieht Geld an. Unwiderruflich fliesst es von Orten wo es selten ist zu Orten wo es in Überfluss existiert. Dies geschieht dank einem ganz harmlos erscheinenden Mechanismus den man Zins nennt.
Bild: Benjamin Thorn_pixelio.de
Früher mussten die reichen Nationen andere Länder kolonisieren um diese plündern zu können. Heute braucht man nur dafür zu sorgen, dass diese Länder auch genügend Schulden haben. Die Weltbank und das IMF sind die Tools für die reichen Nationen um sicherzustellen, dass diese auf Kosten der anderen Länder auch schön reich bleiben.

Die magnetische Eigenschaft des Geldes ist aber auch für dich und mich von Bedeutung. Mit jedem Franken Schulden den wir haben, sind wir unter dem Einfluss der Zinsen. Desto mehr Schulden wir haben, desto mehr Geld fliesst von unserem Konto ab und geht über Umwegen in die Taschen von Leuten die irgendwo ihr Geld parkiert haben.

Nehmen wir ein Beispiel: Person A hat eine Hypothek über 500'000.- und zahlt dafür 2% Zinsen. Jedes Jahr zahlt Person A 10'000.- von ihrem erarbeiteten Einkommen an die Bank. Person B hat den gleichen Betrag auf einem Sparkonto deponiert und erhält dafür 1% Zins. Die Bank behält 5'000.- und für ihre Umtriebe und die Person B erhält 5'000.- Zins. Dieses theoretische Beispiel zeigt den Mechanismus. In der Realität ist es jedoch ganz anders, denn die Bank braucht eigentlich nur knapp 50'000.- von der Person B um 500'000.- an Person A zu geben. Was ? Wie ? Mehr darüber in einem anderen Artikel.

Es gibt noch immer Leute die sich wundern, wieso die Kluft zwischen Arm und Reich immer grösser wird. Mit unserem Geldsystem ist dies jedoch eine obligatorische Begleiterscheinung. Jeder kämpft dafür, dass er auf der Sonnenseite des Systems ist. So kämpft eigentlich jeder gegen jeden in unserer Gesellschaft. Es braucht eigentlich nicht viel um unsere Welt zu verbessern. Gäbe es keine Zinsen mehr, so gäbe es auch keine Umverteilung von arm zu reich und wir könnten endlich zusammen arbeiten um weiterzukommen.

Eine kleine historische Anmerkung:
  • Christen wurde bis in das 18. Jahrhundert durch päpstliche Erlasse das Nehmen von Zinsen generell verboten! (Wikipedia)
  • In einigen Staaten wird die Scharia so ausgelegt, dass jegliches Nehmen von Geldzinsen Wucher entspricht, und damit verboten ist. (Wikipedia)

15.06.2012

Wenn konsumieren nicht glücklich macht

Shopping ist zum Volkssport geworden. Viele Familien verbringen Ihren Samstag Morgen im Shopping Zentrum. Gekauft wird was benötigt wird, was gefällt oder einfach was gerade in ist. Man stürzt sich auf Aktionen und Sonderpreise.
Bild: Werner Braun / pixelio.de

Die Produkte werden immer billiger und man kauft immer mehr davon. Kleider werden oft nur ein paar Mal getragen bis diese wieder entsorgt werden. Die Einrichtung der Wohnung wird regelmässig gewechselt.  Kommt ein neues iPhone auf den Markt, so ist es ein Muss dieses zu haben, obwohl das letzte noch sehr gut funktioniert.

Gekauft wird immer mehr mit Geld, dass man noch gar nicht besitzt. Man zahlt mit der Kreditkarte und hat kaum mehr eine Kontrolle über seine eigenen Ausgaben. Man zahlt in Tranchen bis weit ins nächste Jahr hinaus. Wichtig ist, dass man alles sofort kaufen kann.

Die Konsumenten vergleichen die Preise über Internetplattformen und versuchen bewusst das beste Geschäft zu machen. Nur wird oft vergessen, dass man am billigsten fährt, wen man gar nicht kauft! 

Ich frage mich manchmal wie blöd ich bin dieses Spiel mitzumachen? Wie viele Kleider brauche ich eigentlich? Welche Produkte sind wirklich notwendig für meine Wohlbefinden? Welche Tools sind für meine Arbeit unumgänglich? Wie viele von all meinen Sachen brauche ich regelmässig? 

Oder anders gefragt. Wie lange musste ich arbeiten um alle die Objekte zu bezahlen die in meiner Wohnung herumstehen? Wie viel Platz hätte ich in dieser zur Verfügung, wenn ich nicht alle die nicht notwendigen Sachen hätte? Wie viel Energie und Ressourcen stecken in der Produktion dieser Objekte und wie viel wird anschliessend verbraucht um diese zu entsorgen?

Wenn ich weniger konsumiere brauche ich auch weniger Geld. Ich brauche weniger Lebensraum um meine Besitze zu verstauen. So reicht mir eine kleinere Wohnung und ich kann damit noch einmal meine Lebenskosten reduzieren. Wenn ich weniger Geld brauche, dann muss ich auch weniger arbeiten und habe so mehr Zeit. Mit weniger Objekten geht auch weniger Zeit verloren für deren Unterhalt und deren Sauberkeit. Es bleibt mir schlicht mehr Zeit zum leben und gleichzeitig schone ich die Ressourcen die meinen Kinder zur Verfügung stehen werden.

Überdenkst auch du dein Konsumverhalten? 



14.06.2012

Was du über Stress wissen musst!

Zu Hause mit den Kinder, im Verkehr auf dem Weg zur Arbeit, auf der Arbeit, überall fühlt man sich unter Druck. Stress ist allgegenwärtig. Dieser ist der Verantwortliche für unser Unwohlsein und für eine grosse Anzahl Krankheiten.

Bild: Gerd Altmann, shapes-photoshopgraphics.com, pixelio.de

Doch was ist Stress eigentlich?
Stress ist ein natürliche Antwort auf eine Bedrohung. Im Zeitalter als die Menschen noch Tiere jagten und sich in der Wildnis aufhielten entwickelte sich dieser Prozess. Im Falle von Gefahr ermöglichte eine Explosionsartige Produktion an Hormonen die sofortige Bereitstellung von Energie für den Kampf oder die Flucht. Gleichzeitig wurden Elemente produziert die allfällige Verletzungen schnell verheilen liessen. Dieses Hormonen Cocktail war so sehr wichtig für das Überleben der Menschheit.

Nun gibt es jedoch keine Bären oder Wölfe in unseren Städten mehr. Die Stressreaktionen existieren jedoch noch immer. Noch immer ist der Stress eine Reaktion auf eine Bedrohung. In jedem Fall löst dieser eine körperliche Reaktion aus die messbar ist. Der Grad der Reaktion kann von Person zu Person ändern. 

Was löst heute Stress aus?
Jede mögliche Situation, Gegenstand oder Reaktion kann Stress auslösen. Jede Person hat ein System von Filtern die diese Stressoren bewertet und dementsprechend eine Stressreaktion auslöst. Somit reagiert nicht jede Person gleich auf eine gegebene Situation. Manche Leute sind relativ Stressresistent weil Sie gelernt haben die Stressoren weniger stark zu bewerten.

Wieso sind wir heute so oft gestresst?
  • Wir sind einer enormen Quantität von Stressoren ausgesetzt die uns zu jeder Zeit per E-mail und Smartphone erreichen können. 
  • Die Bevölkerungsdichte wird überall grösser. Wir haben mehr ungewollte Kontakte im Verkehr auf der Arbeit und beim Shoppen.
  • In den meisten Situationen unseres Lebens stehen wir unter Zeitdruck.
  • Wir leben immer mehr in unseren Gedanken. Wir denken über unsere Aktionen nach die wir in der Vergangenheit gemacht haben. Wir denken an was wir später machen werden oder müssen und wir versuchen gleichzeitig den Verkehr in der Gegenwart zu bändigen. Sei es zu Hause oder auf der Arbeit, wir kumulieren die Zeiten in welchen wir gedanklich sind auf ein Extremes.
Alle diese Stressoren lösen Reaktionen unterschiedlicher Stärke in unserem Körper aus. Wir nehmen diesen Stress als Bedrohung war. Das Hormonen Cocktail hilft uns jedoch wenig in diesen Situationen. Wir werden aggressiv und fühlen uns bedrückt.

Was kann man gegen den Stress machen?
Um zu wissen wie mit dem Stress umzugehen ist es wichtig zu wissen, dass nicht der Stress selber das Problem ist sondern unsere Art und Weise wie wir damit umgehen. Der Stress ist ein Schutz Mechanismus der uns auch hilft unsere eigenen Limiten wahrzunehmen. Man sollte diese nicht ignorieren. Chronischer Stress ist verantwortlich für einen grossen Teil unserer Gesellschaftskrankheiten. 

Hier Tipps wie man den Stress reduzieren kann:
  • Versuchen Sie Ihre Gedanken in der Gegenwart zu lassen. Denken Sie nicht zuviel über die Zukunft und die Vergangenheit nach.
  • Betrachten Sie Ihre Reaktionen auf gewisse Stressoren. Ist Ihre Reaktion rationell oder übertrieben? Versuchen Sie Stressoren richtig zu bewerten. Ist eine dreckige Küche wirklich so schlimm, dass diese noch unbedingt heute geputzt werden muss?
  • Die angesammelte Energiebereitstellung die durch die Stressreaktion ausgelöst wird, staut sich in Ihrem Körper an, wenn diese nicht gebraucht wird. Treiben Sie Sport um diese abzubauen.
  • Gönnen Sie sich reglmässige Ruhezeiten. Stellen Sie Ihr Smartphone, den Fernseher, das Radio, alle möglichen Störfaktoren ab und gönnen Sie sich eine Zeit wo Sie nur an Ihre Atmung denken können.

08.06.2012

Dein Körper, ein schlecht verstandener Freund

Ich habe in meiner Kindheit und Jugend viel Sport getrieben. Sehr viel Sport. Ich trainierte oft länger als ich Hausaufgaben machte. Ich wollte der beste sein. Ich trainierte manchmal so viel, dass es zu viel war und mein Körper nicht mehr mitmachen wollte. Da habe ich gemerkt, dass es nicht nur eine Frage der Quantität des Trainings ist die mich erfolgreich machen würde. Um besser zu werden, musste ich verstehen wie ich funktioniere und vor allem was in meinem Körper abläuft.

Bild: Benjamin Thorn, www.pixelio.de

Bücher waren von da weg meine Instrumente. Ich las ein Buch nach dem anderen. Zuerst über Trainingslehre, dann über die Körperliche Anatomie, dann wissenschaftliche Texte über die Effekte von Training auf den menschlichen Körper. Desto mehr ich sie studierte, desto mehr faszinierte mich meine innere Welt. Mir war plötzlich bewusst wie wenig ich eigentlich vorher über meinen eignen Körper wusste.

Ich verband diese neuen Kenntnisse mit meinen Gefühlen während dem Training und danach. Ich nahm von da an meinen Körper ganz anders war. Ich lernte mich zu entspannen, meinem Körper die nötige Ruhezeit zu geben, die Reaktionen zu analysieren und auf seine Symptome zu hören.

Mit der Zeit habe ich meine sportlichen Aktivitäten reduziert. Aber mein Interesse für meinen Körper hat sich nicht abgeschwächt. Ich habe meine Maturarbeit über den Effekt von Ausdauersport auf den menschlichen Körper geschrieben und dafür einen Preis erhalten. Schlussendlich habe ich an der Uni Sport studiert. Ich habe Teams ge-coached und von Diabetis betroffenen Personen geholfen ihr Gewicht unter Kontrolle zu bringen.

Das Bewusstsein um den eigenen Körper und seine Mechanismen sind eine Notwendigkeit um sich selbst zu verstehen, sein Potential in jedem Bereich des Lebens abzuschätzen und ein glückliches Leben zu führen.

Starten Sie schon heute mit der Erkundung Ihres Körpers. Bewegen Sie diesen regelmässig und interessieren Sie sich für dessen Funktionsweise. Legen Sie so die Basis für Ihre physische und psychische Gesundheit.